Besucher :

Notruf: 112

Wetterwarnungen

Warnlagenbericht für RLP

© Deutscher Wetterdienst Offenbach Hochwasserfrühwarnung
Hochwasserfrühwarnung f?r Rheinland Pfalz

Artikel aus der Westerwälder Zeitung vom 5. September 1985:

Blitzschnell stand der Hof in hellen Flammen

Wehren aus Borod und Hachenburg konnten das Wohnhaus retten

-sfr- Borod. Augenzeugen hatten beobachtet, wie der Blitz krachend in das Dach der Scheune einschlug, daß die Schindeln flogen. Sekunden später schlugen Flammen empor. Am Dienstag Nachmittag kurz vor 15 Uhr lief in Borod im äußersten Westen der Verbandsgemeinde Hachenburg die Sirene. Nur zwei Minuten später war die Freiwillige Feuerwehr der kleinen Gemeinde zur Stelle, begann mit der Erkundung der Lage und mit den Löscharbeiten. Gemeinsam mit ihren Kollegen von der Stützpunktfeuerwehr Hachenburg gelang es den Wehrleuten, das Feuer vom angrenzenden Wohnhaus fernzuhalten. Verletzt wurde niemand, Scheune und Stall brannten jedoch in kürzester Zeit nieder.

Kilometerweit war der Rauchpilz zu sehen, der über dem Anwesen Ringstraße 3 stand. Dicht gedrängt stehen dort das Bauernhaus, bewohnt von einer älteren Dame, der Stall, die Scheune und im rechten Winkel dazu weitere Wirtschaftsgebäude. Erste Aufgabe der örtlichen Feuerwehr war, festzustellen ob Leben in Gefahr ist. Die Bewohnerin hatte das Haus jedoch verlassen und auch zwei Kälber waren rechtzeitig ins Freie gebracht worden. Somit konnten sich die Wehrleute der Brandbekämpfung widmen. Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dachstuhl. Aus einem Hydranten oberhald der Brandstelle und einem Bach auf der gegenüberliegenden Seite war die Wasserversorgung rasch hergestellt. Als die Stützpunktwehr aus dem zehn Kilometer entfernten Hachenburg eintraf, waren die Boroder schon dabei, den Brand zum Wohnhaus und zum hinteren Teil der Wirtschaftsgebäude hin abzublocken. Die Hachenburger begannen deshalb sofort, die Flammen im Kern anzugreifen. Wertfolle Hilfe leistete dabei der Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeugs TLF 24/50 mit einem Ausstoß von fast 2000 Litern in der Minute und einer enormen Wurfweite; auf Wasserschaden brauchte ja keine Rücksicht genommen zu werden. Weitere Trupps griffen den Brand von außen an. Insgesamt waren drei C-Rohre und ein B-Rohr im Einsatz. Ein Trupp der Feuerwehr Hachenburg drang mit Atemschutz in das Wohnhaus vor und untersuchte die Trennwand zur Scheune auf mögliche Durchbrüche. Die Mauer, ständig von außen gekühlt, hielt jedoch stand. Probleme bereitete den Wehrleuten ein 1500-Liter-Dieseltank, der mitten in der Scheune stand. Trotz Kühlung platzte der Behälter und der Kraftstoff verbrannte mit wahren Feuersäulen. Nach einer Stunde war der Brand dennoch unter Kontrolle. Durch das rasche Eingreifen der Ortsfeuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden. Die Männer haben schnell und besonnen gearbeitet lobte der Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Rudi Schürg, die Boroder. Schürg hatte die Einsatzleitung gemeinsam mit den Wehrführern von Borod und Hachenburg, Erhard Tröster und Jürgen Orthey, übernommen.

Brandeinsatz FFW Borod 3.9.1985

Rasend schnell breitete sich das Feuer in dem alten Fachwerk aus. Zusätzliche Nahrung gab den Flammen ein Dieseltank, der trotz Kühlung platzte und dessen Inhalt mit hohen Feuersäulen verpuffungsartig verbrannte. Etwa 40 Feuerwehrleute aus Borod und Hachenburg kämpften gegen den Brand, der kurz vor 15 Uhr durch Blitzschlag ausgebrochen war. Das angrenzende Wohnhaus (links im Bild) konnten sie retten. Wertvolle Hilfe bei den Löscharbeiten leistete das Tanklöschfahrzeug aus Hachenburg mit dem Wasserwerfer.

***********************************************************

Brandeinsatz FFW Borod 3.9.1985

Bilder: Privat

Impressum © 2010 - 2017 by Freiwillige Feuerwehr Borod - Design by www.DoubleL-Net.de