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Artikel aus der Westerwälder Zeitung vom 12. August 2009:

Sieben Verletzte bei Großbrand in Borod

Borod
Das hölzerne Treppenhaus brannte bereits lichterloh, als die Löschzüge der Umgebung anrückten.

Rasend schnell breitete sich das Feuer über den gesamten Dachstuhl aus. Vier Menschen wurden über Balkon und Fenster vor dem Feuer gerettet.

Mehr als zehn Personen befanden sich in einem Mehrfamilienhaus in Borod (Westerwaldkreis), als in einem der Zimmer aus noch unbekannten Gründen ein Feuer ausbrach. Die ehemalige Pension in der kleinen Gemeinde ist völlig ausgebrannt und zur Zeit unbewohnbar. Zwei Frauen und zwei Kinder konnten nur noch mit der Leiter über Fenster und Balkon in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt erlitten sieben Personen Rauchvergiftungen und wurden vom DRK in die Krankenhäuser nach Kirchen und Hachenburg gefahren. Unter den Verletzten sind auch drei Kleinkinder. Die Polizei schließt grobe Fahrlässigkeit als Brandursache nicht aus. Die Kriminalpolizei in Montabaur ermittelt.

Rasend schnell breiteten sich die Flammen aus. Schnell waren auch die Löschzüge aus Borod und der umliegenden Gemeinden Mudenbach, Giesenhausen, Müschenbach, Hachenburg und Kroppacher Schweiz vor Ort. Dennoch brannte das Treppenhaus bereits lichterloh und blieb unpassierbar. Die Wehrleute bezwangen mit Atemschutzmasken die Brandherde von allen Seiten, spülten Löschwasser mit einer Feuerwehrleiter über den Dachstuhl. Immer wieder züngelten die Flammen hervor, Dachpfannen hagelten in hohem Bogen wie Geschosse herunter.

„Mein Teddy, wo ist mein Teddy?“ rief eines der Kleinkinder aus dem Rettungswagen. Nachbarn und Bewohner des Hauses, die sich in Sicherheit bringen konnten, sahen fassungslos mit an, wie das Gebäude in dickem Qualm zu ersticken schien. Einigkeit herrschte bei den Wehrführern, dass bei einem Brand dieser Größenordnung das Haus nicht mehr zu retten sei. Für Erhard Tröster, Wehrführer aus Borod, war es der erste Einsatz dieser Art im laufenden Jahr. Er würdigte die gute technische Ausstattung der Feuerwehren. Materialfahrzeuge und Einsatzwagen hätten sich mit diesem Einsatz bereits bezahlt gemacht.

Wehrleiter Manfred Fettauer koordinierte die Einsatzkräfte mit rund 80 Feuerwehrleuten: „Wir gehen kein Risiko ein“, sagte er, es sei zu gefährlich noch jemanden in das Gebäude zu schicken. Zugute kam Fetthauer, dass er selbst erst kürzlich in dem Gebäude zu Besuch war und von daher die Bauweise im Inneren kannte. Die Räume wurden zum Teil inseitig renoviert. Unter anderem wollte eine Familie einer pflegebedürftigen Person ein würdevolles Zuhause bieten. Viele Renovierungsmaßnahmen waren noch im Rohzustand, unverkleidet und trocken. Dies könnte ein möglicher Grund dafür sein, warum sich das Feuer so schnell ausbreiten konnte. Erst nach Stunden war der Brand unter Kontrolle. (son)

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